Corona-Special 2021

Da wir kein Reiseunternehmen sondern durch einen Sportverein initiiert sind, möchten wir hier kurz unsere Lösung für die Corona-Situation vorstellen.

Unsere Lösung:

In diesem Jahr (2020) gab es ja bei der Absage keinerlei Forderungen durch das Haus. Lediglich die Ausgaben, die wir zur Vorbereitungen ausgelegt hatten, mussten beglichen werden.
Hier sichern wir euch diesmal zu, dass ihr diesmal, was uns betrifft, bei Absage der Freizeit bis 14 Tage vorher das Geld zu 100% zurückbekommt.
Wie das?
• Alle Anschaffungen die wir für 2020 getan haben, können wir für 2021 nutzen.
• Die T-Shirts für das Team haben ja die Aufgabe, für die Kinder die Namesfindung zu vereinfachen. Das funktioniert mit 2020-Shirt genauso gut. Außerdem haben diese Kultcharakter!
• Die Bankgebühren nehme ich dann aus meinem Sparstrumpf und die Arbeit, die ich für die Vorbereitungen leisten muss, schenke ich euch dann zu Ostern.
Alles was dann noch zu erledigen und einzukaufen ist, werden wir dann in den beiden Wochen vorher machen.

Ausnehmen müssen wir hier natürlich mögliche Forderungen von Seiten der Wolkensteiner Hotels. Da es aber 2020 keinerlei Forderungen gab, können wir da wohl auch 2021 entspannt entgegensehen. Irgendwelche Forderungen unterlägen außerdem dem corona-angepassten Reiserecht und sind ja mittlerweile klar geregelt. …. und dann muss man ja sehen, dass es noch lange hin ist und wir ja doch in kleinen Schritten zu einer angepassten Normalität zurückfinden.

Dies erscheint uns auf jeden Fall einfacher, als wenn ihr alle mit der Anmeldung ewig wartet und wir keine Planungsgrundlage und z.B. letztlich keine Skilehrer haben.

Unser persönliches Statement

Liebe Teilnehmer der Osterfreizeit 2021,
nachdem ich nun schon mehrere Anfragen bzgl. der Coronasituation und unserer geplanten Osterfreizeit bekommen habe, versuche ich einmal eine persönliche Antwort zusammenzufassen.

Zuerst einmal: „Nein“. Auch ich habe keine Ahnung, wie sich die Situation bis Ostern entwickeln wird.
Ich kann auch keine Aussage dazu machen, wie die Hygienekonzepte der Bergbahnen und des Hauses Wolkenstein zu Ostern 2021 aussehen werden.
Ich habe aber viele Jahre Erfahrung mit Wolkenstein und mit Sonja, die ich mit euch teilen kann.
.

*ERFAHRUNGEN AUF WOLKENSTEIN IN PANDEMIEZEITEN*
Vor einigen Jahren zog der Norovirus durch Europa. Die Infektions-Situation war sehr ähnlich. Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkamen, kam es zu Infektionszentren. Davon waren auch die Hotels, vor allem die Skihütten und Jugendgästehäuser betroffen.
Auch in Neukirchen und Bramberg gab es Minipandemien in den Unterkünften. Während die anderen Häuser versuchten die Situation möglich stillschweigend zu überstehen, ging Sonja sofort in die Offensive. Sie machte eine Selbstanzeige beim Gesundheitsamt in Zell am See und noch bevor sie eine Antwort hatte, kaufte sie im Internet Desinfektoinsmaterial. Sie erzählte mir, dass sie aus Unwissenheit erst einmal das teuerste Material gekauft hat, nach dem Motto „Viel hilft viel!“.
Recht schnell nahm sich das Gesundheitsamt der Sache an, aber bevor hier Hinweise und Auflagen kamen, hatte sie auf Wolkenstein schon wieder die Lage im Griff. Ihr Einkauf war genau richtig gewesen und ihr schnelles Handeln tat den Rest.
Als die anderen Häuser auf Angst von Stornierungen immer noch sehr zurückhaltend reagierten, bekamen wir und alle kommenden Gäste der nächsten Woche hingegen von Sonja ein Anschreiben zur Situation, in der Anlage mit allen Unterlagen des Gesundheitsamtes. Unsere Schule entschied sich zu fahren und wir fuhren bestens vorbereitet mit unseren Schülern hoch. Sonja hatte noch private Zimmer als mögliche Quarantänezimmer zur Verfügung gestellt und wir hatten eine völlig problemlose Woche…. Was wir von anderen Schulen nicht hörten.

Auch wenn Sonjas offensive Art bei den anderen Häusern „nicht so gut ankam“, war es für uns Gäste der absolut richtige Weg.

Wir haben daraus gelernt, dass wir dort eine Wirtin haben, an deren erste Stelle ihre Gäste stehen, auch wenn sie mit Stornierungen hätte rechnen müssen. Von daher weiß ich, dass wir von Seiten des Hauses in guten Händen sind.
Letztlich kommt hinzu, dass wir die letzte Gruppe der Saison sind und sich die Situation bis dahin gewiss optimal eingependelt hat.

Was ist wenn die Woche wieder abgesagt wird?

Das Sonja sich in der Situation einer Absage der letzten Osterzeit sehr großzügig und unkompliziert gezeigt hat, habt ihr alle erlebt. Dies ist natürlich keine Garantie für das nächste Jahr, denn über die wirtschaftliche Situation in der Gastronomie, bei Künstlern und im Fremdverkehr muss ich gewiss nichts erzählen.
Letztlich gibt es momentan nirgendwo Garantien und jeder muss entscheiden, wie er damit als Gast oder Kunde umgeht. Das sich nicht alle so kulant zeigen wie Sonja, habe ich selbst in der Sommerzeit erleben müssen. Aber so ist die Zeit nun einmal. Wir müssen eben das Beste daraus machen.

Auch ich als Initiator unserer Osterwoche habe mir diese Frage schon gestellt. Das Gefühl in dieser unsicheren Zeit als ehrenamtlicher Organisator etwas zu planen ist nicht sehr beruhigend. Aber auch mir gehen Dinge durch Kopf, wie die Zukunft unserer Woche, die Situation von Sonja und ihren Mitarbeitern und letztlich auch allen Teilnehmern. Das meine Entscheidung letztlich für die Freizeit ausfiel, ist vor allem auch euch zu verdanken, denn ihr ALLE habt letztes Jahr hinter uns und unseren Entscheidungen gestanden und es gab NULL Probleme von eurer Seite aus. Dafür an dieser ein großes Dankeschön von uns an euch!

Ich habe schon geschrieben, dass wir entschieden haben, unseren Teil dazu beizutragen, unsere Osterwoche wie immer erleben dürfen. Siehe oben...
Reiserechtlich wird es aber gewiss so sein, dass wenn ein Reisender, von sich aus, einen Urlaub stornieren wird, er von der Kulanz des Anbieters, in unserem Fall NUR des Hauses, abhängig ist.

Auch die Vorstellung, evtl. im Haus mit Maske herumzulaufen, ist nicht toll. Wenn es aber dann immer noch zum täglichen Leben dazu gehören sollte, wird uns bis dahin auch nicht mehr stören.
Letztlich haben wir uns zu einer Natursportart entschieden und wir werden die meiste Zeit an der frischen Luft sein.

Gewiss ist es eine Option sich in dieser Zeit einzuigeln, aber es ist nicht unser Weg!