Technikmodelle

Wie funktioniert nun das Skilaufen, Telemarken oder Snowboarden?

Seit es das Skilehrwesen gibt, gibt es hierzu Theorien und Meinungen.
Oft ist es jedoch nicht die Frage, wer Recht oder Unrecht hat, sondern wer seine Meinung am anschaulichsten darstellen kann.
So sollten wir auch heute auf der Suche nach einer Darstellung sein, in der alle Meinungen und Theorien ihren Platz finden und vielleicht dadurch sogar vermeintliche Widersprüche klären.

Um solch komplizierte Sachverhalte in anderen Bereichen zu verstehen, bedient man sich der System- oder Modellbildung.
Diese Modelle geben nie die volle Komplexität wider, sondern vereinfachen, verallgemeinern und verunschärfen. Auch das deutsche Modell, so gelungen es scheint, ist nicht die Bibel oder ein Naturgesetz, sondern bleibt (nur) ein Modell. …. Wenn auch ein sehr gelungenes!

Vom Unterricht zur Technik zum Unterricht

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Wenn Unterricht nicht nur Spielerei oder Beschäftigungstherapie sein soll – wenn man mit seinem Unterricht etwas erreichen will, wenn Unterricht zum Lernen und Weiterentwickeln dienen soll, sollte der Lehrer wissen, was er tut, wenn er Unterricht plant.

Hierzu muss er wissen, wie die Schneesportarten überhaupt funktionieren.
Um dem Lehrer die technischen Zusammen und Abläufe der Schneesportarten deutlicher zu machen, hilft dem Lehrer oft ein Denkmodell.
Auf der Skipiste müssen jedoch solche Denkmodelle in lebendigen Skiunterricht umgewandelt werden.


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Das gleiche Modell in zwei Ländern

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Zwei Jahre vor dem deutschen Technikmodell erschien in der Schweiz ein fast identisches Modell. Dies war sensationell, denn bisher standen die nationalen Lehrpläne immer im krassen Gegensatz zu einander.

Das Schweizer Modell fügt den deutschen Komponenten „Kanten-Drehen-Belasten“ noch die Komponente „Gleiten“ hinzu.

Auch national kamen z.B. die Skitheoretiker des DSLV und des Rheinische und Westfälische unabhängig von einander zu sehr ähnlichen Ergebnissen, bevor der DVS das heute bekannte Modell veröffentlichte.

Für mich wird dadurch die Sinnhaftigkeit und Gültigkeit der Models „Kanten-Drehen-Belasten“ unterstrichen.


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Ein Modell für alle „schwerkraftgetriebenen Hangabwärts-Schneesportarten“

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Der deutsche Lehrplan „Basic“ möchte dieses Modell gerne für alle Schneesportarten sehen.

Gewiss gibt es aber Sportarten wie das Langlaufen, auf die es weniger passt.

Für alle „schwerkraftgetriebenen Hangabwärts-Sportgeräte“ scheint das Modell aber treffende Antworten zu geben.

Erstmals lässt sich nicht mehr leugnen, das z.B. das Skifahren und das Snowboardfahren mehr verbindet als trennt. Aus dieser Erkennt lässt sich nicht nur Verständnis für einander sondern auch Überlegungen für einen gemeinsamen Skikurs gewinnen. (vgl. „..noch mehr Schneesport“ und „Ideenbörse“)

*Wo sind die Grenzen des Modells?*
Es hat sich bereits gezeigt, dass sich unmittelbar aus dem Modell schwer „täglicher Schneesportunterricht“ entwickelt lässt.
Das Modell kann aber dem kundigen Skilehrer helfen, seinen Unterricht zielorientiert zu planen, soweit er Erfahrung und ein gutes Handwerkszeug besitzt.
Sehr brauchbar erscheint das Modell beim Fehlersehen und Korrekturen.




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IM DOWNLOAD-BEREICH STEHT BEREIT:
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TITEL: Kanten - Drehen – Belasten – Gleiten – ohne Filme
MEDIUM: AutoRun-Präsentation für die Aus- und Fortbildung von Ski-Lehrern
INHALT:
In der Präsentation werden die Zusammenhängen der vier Faktoren deutlich gemacht.
Begrifflichkeiten werden erläutert und von einander abgegrenzt.
Das Technikmodell „Kanten – Drehen – Belasten“ findet Bezug zum methodischen Modell der „modernen Skischule“
Die Filmteile sind online unter
…… www.nullgradcelsius.de – virtuelle Schneesportschule ….
anzusehen.
Die Datei ist ca, 3,5MB groß und hat leider keine Erläuterungen (Ton), da sie als Unterstützung eines Vortrages gedacht ist.
AUTOR: F.Trendelkamp
SPEICHERORT: B. Skitechnik/ 3. Technikmodelle
DATEINAME: Kanten, Drehen, Belasten ohne Filme.exe

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TITEL: Glossar Skitechnik pdf. („Fahrphilosophie“)
MEDIUM: Erläuterungen zu Begriffen des aktuellen Lehrplans
INHALT:
Wer sich fragt, was der eine oder andere neue Fachbegriff bedeutet, findet hier Antworten.
AUTOR: Autor: Hansjörg Held für den DSLV
SPEICHERORT: B. Skitechnik/3. Technikmodelle
DATEINAME: Glossar Skitechnik.pdf

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TITEL: Merkmale für ein hochwertiges Kurvenfahren
MEDIUM: Erläuterungen zu Begriffen der Skitechnik
INHALT:
Wer sich fragt, was der eine oder andere neue Fachbegriff bedeutet, findet hier Antworten.
AUTOR: Autor: Hansjörg Held für den DSLV
SPEICHERORT: B. Skitechnik/ 3.Technikmodelle
DATEINAME:

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TITEL: Das 1x1 der Skitechnik-Formeln
MEDIUM: Zitatesammlung
INHALT:
Immer wieder haben Skitheoretiker versucht, ihre Sichtweis in einem einzigen Satz zusammen zu fassen. Hubert Fehr und Walter Kuchler haben dies ebenfalls versucht und mit vielen (teils) historischen Zitaten ergänzt. Entstanden ist eine bunte Sammlung, die Spaß macht und zur Auseinandersetzung anregt.
AUTOR: Hubert Fehr/ Walter Kuchler in SPORTS-Skimanual
SPEICHERORT: B. Skitechnik/ 3.Technikmodelle
DATEINAME: 1x1 der Skitechnik-Formeln

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