Neueste Diskussionen

Als Gott Moses auf dem Berge Sinai die 10 Gebote zukommen ließ, hatte er gewiss kein Wiederholen mit Skilehrplänen im Kopf.
Ganz im Gegenteil: Skilehrpläne müssen wachsen, Entwicklungen müssen beobachtet, technisch analysiert, didaktisch aufbereitet, methodisch entwickelt und letztlich niedergeschrieben werden.
Somit ist nicht das Erscheinungsdatum des „neuen Lehrplans“ der entscheidende Moment, sondern die Zeit zwischen den Lehrplänen.
Leider wird dies oft in der Praxis gänzlich anders gesehen. Wichtige Weiterentwicklungen werden von Skilehren und deren Ausbildern stumpf ignoriert und negiert ….. bis sie dann endlich im „heiligen“ Lehrplan auftauchen.
Dieser Bereich der Webseite steht den Themen zur Verfügung, denen es noch an Akzeptanz fehlt, die aber von einigen Denkern intensiv diskutiert werden.

Entwickeln bedeutet Beobachten

So wie die Anfänge der Carvingtechnik in einer Änderung der Kippstangenslalomtechnik zu beobachten war, lassen sich Weiterentwicklungen
oft nur an kaum zu bemerkenden Details erahnen. Nur wer intensiv beobachtet und in Denken und Handeln offen ist, kann am Puls der Zeit bleiben. Leider ist dies der Grund, warum oft wichtige Entwicklungen unnötig verzögert werden.

Auch hier eine kleine Anekdote:
Im Nov. 2001 erschien im SKIMAGAZIN eine interessanter Artikel des französischen „Skipapstes“ Georg Joubert zu neusten Entwicklungen um den Innenski (siehe Download).
Als ich im Herbst 2002 für die Lehrteamschulung das Thema „Innenski“ vorbereitet, erreichte mich eine E-Mail des damaligen Lehrbeauftragen und sogar jetzigen Verbandvorsitzenden. Ich wurde gebeten von diesem Thema Abstand zu nehmen, da das „nach seinen Erfahrungen“ Quatsch sei.

Entsprechend motiviert startete das Lehrteam zur Schulung, da sie auch keine Lust hatten, sich wieder mit etwas Neuem auseinander zu setzten, was dann noch von oberster Stelle als „falsch“ bezeichnet wurde. Sogar auf der Hinfahrt wurde noch heftig diskutiert.

Als wir auf dem Stubaitaler Gletscher ankamen, …… trainierten alle Rennmannschaften das Innenskifahren!!!!!!
Wer heute als Rennläufer nicht beide Ski mit gleichem Gefühleinsetzten kann, braucht gar nicht mehr an den Start gehen.


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Vom Fehler zum „Oberseminar“

Über viele Jahrzehnte wurde das Fahren auf dem Innenski / Bergski
als einer der größten Fehler des Skifahrens angesehen.
Trotz des Zeitalters neuer Technik und neuem Materials fällt es vielen Skilehrern
und Skifahrern immer noch sehr schwer, den Kopf frei für eine objektive Analyse zu machen.

Bereits im Skilehrplan von 1993/94 findet man unter dem Kapitel „Fahren auf eisiger Piste“ den Hinweis das Gewicht auf beide Skier zu verteilen. Schon damals habe ich mich gefragt, warum dies nicht auch bei einfachen Bedingungen ein Vorteil sein soll.


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Immer wieder falsch verstanden

Immer wieder haben (oder wollten) mich Skilehrer falsch verstehen:

In der neuen Entwicklung geht es nicht um das Innenskifahren der 70iger Jahre. Wir springen nicht mehr artistisch auf den Innenski, um dann auf ihm die Kurve zu durchrutschen. …. Obwohl – wer dies damals gelernt hat, hat heute enorme Vorteile!

Vielmehr geht es heute darum, situativ beide Skier einsetzten zu können. Dazu braucht aber der Skifahrer das Gefühl für beide Skier. Dieses (motorische Fein-) Gefühl hat man uns aber viele Jahre mit dem Außenskidogma vorenthalten.

Wer dieses Gefühl hat, kann nun moderne Techniken wie das „Einfahren einer Kurve auf dem Innenski mit Schaufeldruck und Ausfahren mit Heckdruck auf dem Außenski“ fahren. ….. Wer dies in Kurzschwüngen sogar blitzschnell umsetzten kann, gehört gewiss zu den Spitzenfahrern der heutigen Zeit.


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IM DOWNLOAD-BEREICH STEHT BEREIT:
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TITEL: Das neue Verständnis vom Innenski
MEDIUM: Skript
INHALT:
Über viele Jahrzehnte wurde das Fahren auf dem Innenski/ Talski als einer der größten Fehler des Skifahrens angesehen.
Trotz des Zeitalters neuer Technik und neuem Materials fällt es vielen Skilehrern und Skifahrern immer noch sehr schwer, den Kopf frei für eine objektive Analyse zu machen.
Erst einige Rennläufer, die mit einer neuen Technik schlicht schneller waren, brachten auch Skiwissenschaftler zu Nachdenken.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Man fährt neuerdings nicht nur noch auf dem Innenski statt auf dem Außenski…. man setzt seinen Innenski vielmehr gezielt ein, um Fahrsicherheit, Tempo und viel Spaß zu gewinnen.
Der Artikel stellt eigene Erfahrungen und Möglichkeiten vor, unterstreicht sie mit Beträgen von internationalen Skiwissenschaftler, beschreibt Vorteile, Vorurteile und Technik und stellt Methoden und Übungen für den Skikurs vor.

AUTOR: F.Trendelkamnp
SPEICHERORT: B. Skitechnik/ 5. Neue Erkenntnisse
DATEINAME: Das neue Verstaendnis zum Innenski.pdf

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TITEL: Nimm die Innenbahn
MEDIUM: Artikel aus „Skimagazin 1/2004“
INHALT:
Hier wird für den interessierten Skifahrer leicht verständlich mit einigen Übungsformen das Thema „Nutzung des Innenski“ dargestellt.
AUTOR: H.Fehr / W.Kuchler
SPEICHERORT: B. Skitechnik/ 5. Neue Erkenntnisse
DATEINAME: Nimm die Innenbahn.PDF

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TITEL: Druck auf den Innenski
MEDIUM: Artikel aus „Skimagazin 11/2001“
INHALT:
Georg Joubert, der französische Skipapst analysiert bereits 2001 perfekt die neu Technik der Innenskinutzung. Er benutzt hierzu die Bewegungsanalyse einige Rennläufer.
AUTOR: G. Joubert
SPEICHERORT: B. Skitechnik / 5. Neue Erkenntnisse
DATEINAME: Druck auf dem Innenski – Joubert.PDF

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