Moderner Anfängerunterricht im alpinen Skilauf

So sieht es teilweise immer noch z.B. in Schulskikursen aus:
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• riesige lern- und leistungsheterogene Gruppen, dass dem Skilehrer
die Tränen in den Augen standen
• Schüler, die sich durch den Pflug quälten
• Schüler, die nach 2 Tagen frustriert aufgaben und dann auch
noch beaufsichtigt werden mussten
• Weiterentwicklung der Einzelnen in den Skigruppen im Schneckentempo
• ……….

So kann die Situation heute aussehen:
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- 2 Stunden Einführung zum Thema „Bremsen – Kurve“ und dann los!
- Lustvolles, spaßiges Toben durch Stangen, Hütchen und Buckel
- superschnelles Lerntempo
- Keine Aussteiger – alles begeisterte Skifahrer!!!

Das gibt es nicht ?? . . . . . . Doch !!!!

Das Geheimnis: Supershorties und Lernparcours!

Lernen mit Supershorties/ Snowblades

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Prämissen:
UMGEHUNG DES PFLUGBOGENS…
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… weil die Pflugstellungen vielen Menschen anatomisch schwer fällt.

… weil es viel Zeit und Mühe kostest, vom Pflug zum parallelen Fahren zurück zu finden.

… weil ein Weg über das Carven den Schüler sofort zum „hochwertigen“ Skifahren auf der Kante führt, das „drehende“ Fahren dabei einfach nebenbei erlernt wird.

…weil nach einem Weg über das „drehende“ Fahren (Pflug) das Erlernen des „Fahren auf der Kante“ viel mühsamer, langwieriger und schwieriger ist.

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Der (Brems-) Pflug bleibt weiterhin eine von mehreren Möglichkeit zur Geschwindigkeitskontrolle.
Der methodische Weg umgeht aber den Pflugbogen und wird somit zum DIREKTEN WEG!


Am leichtesten fällt dem Schüler

DER DIREKTE WEG MIT SNOWBLADES
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Warum Snowblades?

1. Kürzere Ski schaffen mehr Bewegungsfreizeit ("handel"-barer).

2. Der kleine Radius ermöglicht kleine Kurven mit kleinen Geschwindigkeiten.

. . . . Dies vermindert die Ängste und führt zu schnellem und zielführendem Lernen.


3. Es geht n i c h t um das leichtere Drehen der Ski!

DER WEG:
Die komplette Grundschule findet auf Blades statt.
Gelernt werden:
• Gleiten
• Steigen
• Bremsen
• Liften
• Kurvengleiten durch Ganzkörperkippen
• Kurvengleiten durch Hüftkippen
• Kurvengleiten mit Unterstützung des Kniekippens

Nach Beendigung dieser Grundschule erfolgt nach 2 Tagen der Umstieg auf längere Ski (ca. 150cm mit starker Taillierung).
Grundsätzlich lautet jetzt der beste Tipp für die neue Situation: „ Für die gleiche Kurve, musst du alles jetzt intensiver machen!“
Jetzt bedarf es noch einiger Zusatz-"Werkzeugen", um den längeren Ski leicht drehen zu können. Die Vorstellung des "Werkzeuges" deshalb, weil es keine Grundtechnik sein muss, sondern wie ein Hammer nur dann eingesetzt werden soll, wenn man einen Nagel haben. Für eine Schraube greife ich auf anderes Werkzeug zurück.
Der Drehabstoss oder die ABS-Technik können solche Werkzeuge sein. (Schüler wählen gerne die ABS-Technik, weil sie einfacher ist).

Nun werden konzentrisch alle Fertigkeiten und Fähigkeiten


WAS SIND SNOWBLADES?
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Die Bezeichnungen „Snowblades“, „Skiboards“ oder „Supershortie“
beschreiben alle die gleichen kurzen Skier mit oder ohne Sicherheitsbindung
in einer Länge um 100cm.

Verschiedene (Ski-) Lehrer haben in den letzten Jahren Erfahrungen und
Experimente mit Supershorties gesammelt.
Die MATERIALFRAGE kann nur individuell für jede Schule beantwortet
werden.
- Skiverleih vor Ort
- Schuleigener Skikeller
- Skikeller fremder Schulen (Kontakt über skiunterricht@gmx.de)

Grundsätzlich entstehen für die Skischüler keine Mehrkosten, da in den
ersten zwei „Supershortytagen“ ja keine „Langskier“ und Stöcke anfallen.

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IM DOWNLOAD-BEREICH STEHT BEREIT:
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TITEL: Lernen mit Skiboards - Snowblades
MEDIUM: Text mit Bildern
INHALT:
Philipp Rieger, Skilehrer und Lehrer beschreibt in dem Artikel ein Schulskikursprojekt mit Skiboards.
Neben Übungen und Methoden beschreibt er auch die pädagogischen
und didaktischen Überlegungen hinter dem Konzept.
Leider ist die Datei 2,1 MB, da man auf den Bildern auch noch etwas
sehen soll.
AUTOR: Philipp Rieger
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/1. Anfängerunterricht/Snowblades
DATEINAME: Lernen mit Snowblades – Rieger.pdf

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TITEL: Die Kurzskimethode
MEDIUM: Text
INHALT:
Udo Rosenbaum beschreibt in diesem Kapitel seines
Carve-now-Lehrplans einen einfachen Weg zum Kurvenfahren
mit Supershorties. Der Artikel gibt einen komprimierten
Eindruck über Weg, Zielsetzungen, Problem und Möglichkeiten.
AUTOR: Udo Rosenbaum
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/1. Anfängerunterricht/Snowblades/
DATEINAME: Kurzskimethode.pdf

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TITEL: Erfahrungsbericht: Bremsen-Kurve-Los
MEDIUM: Text
INHALT:
Im Rahmen einer Examensarbeit werden Erfahrungen mit dem Lernparcours und Einsatz von Snowblades vorgestellt.
AUTOR: Wibke Engelhart
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/1. Anfängerunterricht/Parcours/
DATEINAME: Erfahrungsbericht Bremse-Kurve-Los.pdf

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TITEL: Bewegungsaufgaben und –metaphern auf Big Foot
MEDIUM: Skript
INHALT:
Bigfoot schult die Position über dem Ski, aktiven Kanteneinsatz
etc. Hier sind einige Aufgaben aufgelistet, die auch als Programm gefahren werden können.
AUTOR: A. Wendland
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/1. Anfängerunterricht/Snowblades
C. Skimethodik/ 2. Übungssammlung
DATEINAME: Bigfootprogramm.pdf

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TITEL: Schräge Vögel – Flotte Flitzer
MEDIUM: Skript aus SPORTS Ski-Manual
INHALT:
Spielerische Übungen zum Einstieg mit Supershorties
AUTOR: W.Kuchler
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/1. Anfängerunterricht/Snowblades

DATEINAME: Schräge Vögel – Flotte Flitzer.pdf

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Lernen im Lernparcours

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Supershorties lassen sich hervorragend mit einem Lernparcours koppeln.
Lernparcours sind grundsätzlich auch nicht Neues. Karl Koller und andere entwickelten bereits in der Vergangenheit mit „Teufelspisten“ und „Sicherheitsparcour“ Formen, um über Gelände- und Aufgabenmethodik Lernziele zu verwirklichen. Allerdings war die Zielgruppe hier, die fortgeschrittenen Skifahrer.
Die deutsche Skischule stellte in den 80iger-Jahren dann einen Lernparcours für Anfänger vor. Doch ein offenes Lernen mit den langen Skiern zeigte sich für blutige Anfänger als kaum möglich.
Erst durch die Supershorties ist es aber möglich, einen Lernparcours konsequent vom ersten Tag an, zu nutzen.
Für eine stationäre Skischule ist der Lernparcours organisatorisch unproblematisch, betriebswirtschaftlich jedoch uninteressant. (Die Schüler könnten bereits nach zwei Tagen skifahren!)
Für Freizeiten und Schulskikurse ist er effektiv und motivierend.
Der erfahrene Lehrer stellt sich natürlich hier die Frage der Unterrichtsorganisation. Wer baut den Parcours, wer unterhält ihn?

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IM DOWNLOADBEREICH STEHT BEREIT:
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TITEL: Offenes Lernen im Lernparcours
MEDIUM: a) Artikel auf SPORTUNTERRICHT 11/2005
b) Skript zu diesem Artikel
INHALT:
Der Artikel gibt einen detaillierten Überblick über Ziele, Organisation, Material und Erfahrungen mit dem Lernen im Lernparcours.
Sw-Bilder, 3-spaltig
AUTOR: Frank Trendelkamp
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/ 1.Anfängerunterricht/ Parcours
DATEINAME: Offenes Lernen im Lernparcours - Artikel.pdf

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TITEL: Wie setzt man den Parcours ein?
MEDIUM: Powerpoint-Präsentation
INHALT:
Die Präsentation kann sehr gut eingesetzt werden um das Kollegium/ Skilehrerteam die Methode des Lernparcours nahezubringen.
AUTOR: Frank Trendelkamp
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/ 1. Anfängerunterricht/ Parcours
DATEINAME: Lernparcours Präsentation.pps

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TITEL: Lernparcours – Kopier- und Arbeitsmaterial - Update 2005
MEDIUM: a) Karten zum Einschweißen als PDF
b) Karten zum Einschweißen – editierbar in WORD
INHALT:
Aufbaukarten, Rucksackbeschriftungen, Materialaufteilung,
AUTOR: Frank Trendelkamp / Birgit Kostbahn / Heiko Hülsekopf/ Ralf Jacobs
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/ 1. Anfängerunterricht/ Parcours
DATEINAME: Aufbaumaterial fuer Parcours in PDF.zip

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TITEL: Erfahrungsbericht: Bremsen-Kurve-Los
MEDIUM: Text
INHALT:
Im Rahmen einer Examensarbeit werden Erfahrungen mit dem Lernparcours und Einsatz von Snowblades vorgestellt.
AUTOR: Wibke Engelhart
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/ 1. Anfängerunterricht/ Parcours
DATEINAME: Erfahrungsbericht Bremse-Kurve-Los.pdf

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TITEL: Kids @ Motion
MEDIUM: Artikel aus Skimagazin 11/2003
INHALT:
Das Konzept Kids@motion als Lernparcours für Kinder und Materialempfehlungen für Kinder.
AUTOR: Dr. Lisa Eimert und Egon Hirt

SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/ 1. Anfängerunterricht
DATEINAME: Kids at motion.pdf

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TITEL: Der Schneesportpass
MEDIUM: Skript zum Artikel in „SPORTUNTERRICHT 11/2005“
INHALT:
Zur Motivationssteigerung und Lernzielkontrolle ergänzt der Schneesportpass z.B. die offene Unterrichtsform des Lernparcours. Der Schneesportpass kann aber auch im traditionellen Skiunterricht eingesetzt werden.
Farbbilder, Skriptlayout
AUTOR: Birgit Kostbahn
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht / 1. Anfängerunterricht/ Schneesportpass
DATEINAME: Schneesportpass - Skript.pdf

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TITEL: Der Schneesportpass
MEDIUM: Artikel in „SPORTUNTERRICHT 11/2005“
INHALT:
Zur Motivationssteigerung und Lernzielkontrolle ergänzt der Schneesportpass z.B. die offene Unterrichtsform des Lernparcours. Der Schneesportpass kann aber auch im traditionellen Skiunterricht eingesetzt werden.
Sw-Bilder, dreispaltig
AUTOR: Birgit Kostbahn
Speicherort: A. Moderner Skiunterricht / 1. Anfängerunterricht/ Schneesportpass
DATEINAME: Schneesportpass - Artikel.pdf

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TITEL: Der Schneesportpass
MEDIUM: Kopiervorlage (editierbar in WORD)
INHALT:
Die Kopiervorlage ist editierbar, da sie mit den speziellen Lernzielen und den Gegebenheiten des Skigebietes ergänzt werden können.
Bei Formatproblemen bitte melden
AUTOR: Birgit Kostbahn
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht / 1. Anfängerunterricht/ Schneesportpass
DATEINAME: Schneesportpass - Kopiervorlage.doc

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Lernen mit schwachtaillierten Skieren

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Immer wieder wird es vorkommen,
dass die Rahmenbedingungen des Skiunterrichts
nicht so ideal sind,
um den Weg über die
modernen Methoden
zu wählen.

*Gründe hierfür können sein:*
- Die Lernski sind ungünstig. Die Schüler haben zu schwachtaillierte und/oder lange Ski. Die Kurven werden zu groß, dadurch nimmt die Geschwindigkeit schnell zu und Angst behindert das Lernen.

- Die Schneesituation ist ungünstig. Z.B. findet der Ski im frisch gefallenen und lockeren Schnee zu wenig Kantengriff und kann zu wenige Selbststeuerkräfte entwickeln.

- Das Gelände ist ungünstig. Zu steiles Gelände oder zu volle Pisten verhindern ein großräumiges Kurvengleiten.

Auch am Umstellungstag von Supershorties auf „lange“ Carver darf sich der Skilehrer gerne an die „alten Wege“ und Hilfen zum parallelen Grundschwingen erinnern.

Im Folgenden ist einer der drei Lehrwege aus dem deutschen Skilehrplan von 1993/94 ausgewählt.
Der Weg über das Pflugschwingen kann auch heute manchmal noch den modernen Unterricht mit Carvingski unterstützen.

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IM DOWNLOADBEREICH STEHT BEREIT:
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TITEL: *Lernen mit schwachtaillierten Ski*
MEDIUM: Kopie aus altem Skilehrplan von 1993/94
INHALT:
Wie geht man vor, wenn man keine optimalen Voraussetzungen hat. Der Text greift auf den bewährtesten der alten drei Wege zum Parallelen Grundschwung (PGS) zurück.
Eine Einordnung in die modere Skitechnik in einem Vorwort von F.Trendelkamp
AUTOR: Kommission für Technik und Methodik des DVS
SPEICHERORT: A. Moderner Skiunterricht/ 1.Anfängerunterricht
DATEINAME: Lernen mit schwachtaillierten Ski. pdf

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